Solarpark Vorräzen
Das sichert die Wirtschaftlichkeit und damit den Bau und Betrieb dieses Parks ab und ermöglichte in das Bauprojekt zu starten. Ein Stromverkauf am freien Markt zu höheren Preisen bleibt trotzdem jederzeit möglich.
Bereits gebaut ist die Stromzuleitung zum Netzverknüfungspunkt. Dieser liegt mitten in Ebringen im Hohenstoffelweg, dort wo auch der Ortsteil seinen Strom aus dem Mittelspannungsnetz erhält. Zum Bau der Mittelspannungsleitung wurden Synergien mit dem Ausbau des Nahwärmenetzes und dem Ausbau der Kreisstraße genutzt. Wenn schon eine Baustelle besteht und ein Kabelgraben offen ist, ist die Mitverlegung eines Stromkabels deutlich einfacher und auch kostengünstiger.
Der Baubeginn für den Standort ist im Februar 2026. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2026 geplant. Bereits vor dem Bau wurden Naturschutzmaßnahmen geschaffen. An zwei Stellen im Umfeld des Parks konnten für die hier brütenden Feldlerchen Ersatzstandorte geschaffen werden. In Zusammenarbeit mit Ebringer Landwirten und unter Anleitung von Ornithologen wurden Brachflächen angelegt, auf denen sich die geschützen Vögel aufhalten und brüten können. Diese gemeinsame Aktion zeigt: Der Ausbau der erneuerbaren Energien und Naturschutz muss kein Gegensatz sein, sondern gehen Hand in Hand!
Der Solarpark Vorräzen in Zahlen
Berechnungsgrundlagen:
- Bei der Berechnung der Stromproduktion gehen wir von einer konservativen Annahme von 1.000 kWh je installiertem kWp Leistung und Jahr aus.
- Bei der CO₂-Vermeidung haben wir mit einem Netto-Vermeidungsfaktor durch den Bau der Photovoltaikanlage von 690 Gramm CO₂-Äquivalente/kWh gerechnet (Quelle Umweltbundesamt: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/photovoltaik#%C3%96kobilanz).
- Bei der Zahl der versorgten Haushalte haben wir mit einem jährlichen Stromverbauch eines durchschnittlichen 3-Personenhaushalts gerechnet. (Quelle Statistisches Bundesamt, verfügbare Daten für 2021 https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Umwelt/UGR/private-haushalte/Tabellen/stromverbrauch-haushalte.html).
- Alle Berechnungen beziehen sich nur auf den Stromverbrauch. Bei einem durchschnittlichen Gesamt-CO₂-Fußabdruck eines Bundesbürgers (m/w/d) nach Statistischem Bundesamt von rund 10,4 t CO₂-Äquivalenten würden die Anlagen den CO₂-Ausstoß von 565 Gottmadingerinnen oder Gottmadingern komplett (also nicht nur stromseitig betrachtet) ausgleichen. (Quelle Statistisches Bundesamt, verfügbare Daten für 2025: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1275275/umfrage/treibhausgasbilanz-pro-person/).
Belegungsplan
Die Anlage verteilt sich auf zwei ganz unterschiedlich große Teilflächen. Zum Einsatz kommen je nach Geländeverlauf zwei unterschiedliche Belegungsarten für die PV-Module:
- Ost-West-Ausrichtung: 3-reihige Aufstellung, hochkant im westlichen Feld
- Südausrichtung: ebenfalls 3-reihig, hochkant im östlichen Feld
Diese Kombination ermöglicht eine gleichmäßige Stromproduktion über den gesamten Tagesverlauf hinweg und nutzt die verfügbaren Flächen bestmöglich aus. Bei der Ost-West-Ausrichtung sind die Module nicht wie bislang üblich in Dachform aufgestellt, sondern bilden eine V-Form. So sollen zu dunkle Bereiche unter den Modulen vermieden werden. Mehr Licht unter den Modulen bedeutet auch meine artenreichere blühende Wiese und verbessert die Ökobilanz.
Der Park wird mit zwei Trafostationen, die mit einem Mittelspannungsring verbunden sind, und 20 Wechselrichtern erschlossen. Zudem ist ein Standort für eine spätere Nachrüstung mit einer Batterie vorgesehen und wird mit Leerrohren für einen Anschluss vorbereitet.
Den Belegungsplan kann man hier als PDF herunterladen.












