Geplanter Solarpark Ruthwiese

Der Solarpark Ruthwiese ist vollständig durchgeplant und der Bebauungsplan ist beschlossen.

Bei der Auswahl der Standorte wurde neben vielen anderen Gesichtspunkten auch berücksichtigt, dass nicht alle Flächen auf einer Gemarkung nebeneinander liegen und damit nur einige wenige Landwirte Produktionsmöglichkeiten verlieren, sondern dass sich die Standorte auch über die Gemarkungen der Ortsteile verteilen.

Aktuell ist die Realisierung aber zurückgestellt, da es für den Strom von diesem Standort noch keinen Abnehmer gibt. Im Gegensatz zu den anderen Standorten Katzental in Gottmadingen und Vorräzen in Ebringen besteht hier keine Chance auf eine EEG-Vergütung. Dieser Park liegt dafür zu weit von Autobahnen oder Bahnlinien entfernt.

Aktuell laufen verschiedene Gespräche mit regionalen Firmen mit dem Ziel einen sogenannten PPA-Vertrag (power purchase agreement) abzuschließen. Mit diesen Verträgen werden direkt zwischen den Erzeugern regenerativer Energie und den Abnehmern, meist Industriebetrieben aber auch Stadtwerken und Energieversorgern, langfristige Direktlieferungen vereinbart. Ohne eine solche feste Zusage ist aktuell die Realisierung dieses Standorts noch nicht möglich.

Sobald wir hier einen entsprechenden Vertrag haben werden wir auch diesen Park ausschreiben und bauen.

Luftbild Ruthwiese Randegg

Der geplante Solarpark Ruthwiese in Zahlen

Grundfläche
0
ha
Grundfläche
Überbaute Fläche
0
Stück
geplante Module
kWp Installierte Leistung
0
kWp
geplante Leistung
CO2 Kompensation
0
t
jährliche CO₂-Vermeidung
Installierte Leistung
0
kWh
jährliche Stromproduktion
Versorgte Haushalte
0
versorgte 3-Personen-Haushalte

Alle oben genannten Zahlen treffen zu, falls der Park gebaut wird!

Berechnungsgrundlagen:

Belegungsplan

Belegungsplan Randegg

Für den Fall, dass dieser Park gebaut werden wird, wird er aus zwei Teilflächen bestehen, einer kleineren westlich des Verbindungswegs von Randegg nach Petersburg und einer größeren östlich davon. Das sehr flache Gelände bietet sich sehr gut für eine Ost-West-Ausrichtung bei beiden Teilflächen an.

Im Gegensatz zu den ursprünglichen Überlegungen sollen die Module nicht wie bislang üblich in Dachform aufgestellt werden, sondern bilden eine V-Form. So sollen zu dunkle Bereiche unter den Modulen vermieden werden. Mehr Licht unter den Modulen bedeutet auch eine artenreichere blühende Wiese und verbessert die Ökobilanz.

Der Park wird mit drei Trafostationen und, je nachdem welches Fabrikat am Ende zum Einsatz kommt, mit circa 16 Wechselrichtern erschlossen. Zudem ist ein Standort für eine spätere Nachrüstung mit einer Batterie vorgesehen. Sowohl die Trafos als auch die Standorte der möglichen Batteriespeicher sind jeweils im Norden der östlichen und westlichen Teilfläche angeordnet. Das Gelände steigt von der Biber her leicht an und mit zunehmendem Abstand reduziert sich die Gefahr für diese elektrischen Schaltanlagen bei einem möglichen Hochwasser.

Der Stromanschluss für diesen Standort ist mit einer Leitung, die parallel zu Biber nach Osten verläuft, geplant. Im Wiesental wird sie an der dort vorhandenen Brücke den Riederbach kreuzen und dann an die große Mittelspannungszuleitung, die Gailingen versorgt, nahe der Straße nach Murbach angeschlossen werden.

Den aktuell für einen möglichen Bau angedachten Belegungsplan kann man hier als PDF herunterladen.

Luftbilder vom Standort des geplanten Solarparks Ruthwiese vor Baubeginn